Home » Religionen » Islam » kuriermueller
#
IHR FORUM FÜR TOLERANZ UND MENSCHENRECHTE - Your forum for  tolerance and human rights
sitemap

Seite Durchsuchen:

Einloggen/Log-In:




Passwort vergessen? ¤ Mitglied?

Das Neueste:

FOREF Kommentar:

AUFTRÄGE STATT MENSCHENRECHTE?
Als Hu Jintao, der chinesische Staatschef am 30.Oktober mit einer zweihundert Mann Delegation in Schwechat einflog, rollte man den roten Teppich aus. Am Tag danach beim Treffen mit den Regierungsspitzen wurde er durch ein riesiges Sicherheitsaufgebot sogar davor "beschützt", sich tibetische Flaggen ansehen zu müssenoder Schreie der friedlich demonstrierenden TibeterInnen, Falung Gong Mitglieder und anderer Aktivisten anzuhören. Diese wurden von der Polizei auf "Sicherheitsdistanz" - weit weg vom Parlament und der Hofburg, vor das Cafe Landmann und das Burgtheater ausgelagert.

27.11.2011, 02:41 Read more...

"Der ignorierte Exodus" FOREF Kommentar
Europäische Reaktionen auf die Anschläge in Alexandria und das tragische Schicksal der Christen im Nahen- & Mittleren Osten. Ein Kommentar von Thomas Schönberger

18.01.2011, 14:39 Read more...

Wer braucht die Bundesstelle für Sektenfragen?
Seit 1998 gibt es die Bundesstelle für Sektenfragen mit Sitz in Wien. Ihre zentrale Aufgabe besteht darin, Informationen über so genannte Sekten zu sammeln, zu dokumentieren und weiter zu leiten. Welcher Natur diese Informationen sind, ist unbekannt. Sind es öffentlich zugängliche Informationen aus den Medien, Berichte von so genannten Aussteigern oder Informationen von den so genannten Sekten selbst?

19.11.2010, 17:35 Read more...

Der Splitter im Auge des anderen
Vor dem 7. Mai 2009 galten die Zeugen Jehovas in Österreich als Sekte. Als solche wurden sie Jahrzehnte lang diffamiert und in zahlreichen Publikationen missinterpretiert und sogar als gefährlich eingestuft. Hat sich mit der Anerkennung etwas geändert?

09.07.2009, 17:19 Read more...

No fun for small churches in Putin’s Russia
One of the most controversial figures – well known to the hundreds of religious minority groups in Eastern Europe – Alexander Dvorkin has been appointed Chairman of the Justice Department’s “Commission for the Implementation of State Expertise on Religious Science”.

15.06.2009, 22:28 Read more...


separate
print social bookmark

kuriermueller

KURIER - Dienstag, 3.November 1998

Psycho-Hife für Kinder, deren Eltern in Sekten sind

"Es geht nicht um Auseinandersetzungen mit Personen, sondern mit Sekten." German Müller

Neuer Geschäftsführer für Sektenfragen im Familienministerium nimmt seine Tätigkeit auf

Seine Ausbildung zum staatlich geprüften Lehrwart für Judo sei kein Anstellungserfordernis gewesen, versichert German Müller (42), der neue Frontmann im Familienministerium zur Eindämmung des Sektenunwesens. Auch wenn fernöstliche Kenntnisse der Selbstverteidigung nicht schaden können - das Rüstzeug für die neue Aufgabe hat sich der studierte Psychologe (Nebenfach Pädagogik) in zehnjähriger Tätigkeit bei der Gesellschaft gegen Sekten- und Kultgefahren erworben.

Am Montag trat der gebürtige Kärntner seine neue Funktion als Geschäftsführer der Bundesstelle für Sektenfragen an: Unter 13 Bewerbern habe sich Müller als "bester Mann für den Job" erwiesen, streute Familienminister Martin Bartenstein Rosen bei der Präsentation des neuen Mitarbeiters. Die Schwerpunkte der Sektenstelle skizzierte der Ressortchef so: Zum ersten würden mit der Jahrtausendwende viele Gruppierungen ihre Tätigkeit auf Endzeitstimmung ausrichten. Diesen Weltuntergangsszenarien, die in Extremfällen kollektiven Selbstmord auslösen, gelte es vorzubeugen.

Zum zweiten soll sich die Sektenstelle auch jener Kinder annehmen, deren Eltern Sektenmitglieder sind. "Wenn es Signale gibt, daß die Jugendlichen ausbrechen wollen, läßt sich der Berater auf einen Konflikt mit der Familie ein - das ist eine heikle Aufgabe", erläuterte Bartenstein.

Haupttätigkeit der neuen Bundesstelle wird die Dokumentation und Information über Gefährdungen sein, die von Programmen und Aktivitäten von Sekten ausgehen können. "Wir machen keine Rasterfahndung von Sektenmitgliedern, sondern wollen nur deren Methoden aufzeigen", erklärte Müller. "Es geht nicht um eine Auseinandersetzung mit Personen, sondern Organisationen. Wir sind aber daran interessiert, die wichtigsten Personen zu kennen."

Bartensteins neuer Mann will, wie er betont, keine Feindbilder aufbauen. Es sei allerdings davon auszugehen, daß bestimmte Gruppierungen die Sektenstelle im Ministerium zu ihrem Feindbild erklären werden.

Die jährlichen Kosten für das neue Büro mit den vier Mitarbeitern werden sich auf fünf Millionen Schilling belaufen.

Manfred Kadi


Online Reisebüro
Go to topGo to bottom